Barrierefrei bauen

Der barrierefreie Fassadenanschluss

Sobekon® löst das Problem von WDVS- und hinterlüfteten Fassaden: Spritzschutzstreifen und Stufen werden überflüssig. Ein schwellenloser Übergang – ohne Anfüllen, mit dauerhaft freier Hinterlüftung.

Familie auf einer barrierefreien, ebenerdigen Terrasse am Holzhaus mit Sobekon-Fassadenanschluss
Kurz erklärt

Barrierefrei und spritzwassergeschützt – das schließt sich nicht aus.

Die DIN 18040 verlangt schwellenlose Übergänge, die Abdichtungsnormen einen geschützten Sockel. Sobekon® löst diesen Zielkonflikt: ein begehbarer Gitterrost über einer hinterlüfteten Rinne führt Spritzwasser kontrolliert ab. Der Übergang bleibt ebenerdig, der Sockel geschützt und die Hinterlüftung frei – ganz ohne Anfüllen. Auch Aluminium-Fensterbänke lassen sich problemlos überbauen – für herkömmliche Fassadenrinnen eine Herausforderung: Dort wird die Rinne unter der Fensterbank angeschlossen, sodass eine Trittkante bleibt und die Nullschwelle nicht erreicht wird.

Mehr dazu: Alternative zur Fassadenrinne und Kiesstreifen vermeiden.

Die Nullschwelle – was DIN 18040 fordert

Die DIN 18040 strebt die Nullschwelle an: untere Türanschläge sind grundsätzlich unzulässig, höchstens 2 cm gelten – wenn technisch unabdingbar – noch als barrierefrei. Schon 2 cm sind mit Rollator oder Rollstuhl eine spürbare Barriere.

Sobekon® macht die Nullschwelle möglich, ohne den Spritzwasserschutz aufzugeben: Die Rinne mit begehbarem Rost führt das Wasser unmittelbar vor der Tür kontrolliert ab. Nullschwelle vs. 2-cm-Schwelle nach DIN 18040.

Normgerecht

Der Zielkonflikt – normgerecht gelöst

DIN 18040-2
ATÖNORM B 1600CHSIA 500
Barrierefreie Übergänge sollen schwellenlos sein (Nullschwelle, höchstens 2 cm). Sobekon® ermöglicht den ebenerdigen Anschluss.
DIN 68800-2
ATÖNORM B 3802-2CHSIA 265
Konstruktiver Holzschutz am Sockel bleibt gewahrt – ideal für Holz- und Fertighäuser.
Flachdachrichtlinie 2026
Barrierefreie Übergänge gelten neuerdings als Regelkonstruktion – nicht mehr nur als abdichtungstechnische Sonderlösung.
DIN 24537
ATÖNORM EN ISO 14122CHSN EN ISO 14122
Voll begehbar, Belastungsklasse B1, Rutschhemmung R 10–R 12 für den öffentlichen Einsatz.
Der Unterschied

Stufe & Kiesstreifen vs. Sobekon®

Schwellenlos bauen, ohne den Spritzwasserschutz oder die Hinterlüftung zu opfern – auch für barrierefreie Terrassen und Eingangsbereiche.

KriteriumStufe / KiesstreifenSobekon®
ÜbergangSchwelle oder Stufe bleibtschwellenlos, ebenerdig
Hinterlüftungdurch Anfüllen gefährdetbleibt dauerhaft frei
Holzschutz (DIN 68800-2)am Sockel schwer einzuhaltennormgerecht gelöst
BegehbarkeitKiesstreifen nicht begehbarvoll begehbar (DIN 24537)
WartungKiesstreifen verkrautetRoste abnehmbar, frei zugänglich
Schwellenloser, barrierefreier Übergang an einer Eingangstür mit Sobekon-Gitterrost
Schwellenlos

Ebenerdig nach draußen – ohne Stolperkante

Vom Wohnraum ebenerdig in den Garten oder durch die Haustür – ohne Stufe, ohne Stolperkante. Sobekon® schafft den schwellenlosen Übergang an Terrassen- und Eingangstüren, bei WDVS- wie hinterlüfteten Fassaden.

Komfortabel und sicher – auch mit Rollator oder Kinderwagen. Das System ist für die Belastungsklasse B1 ausgelegt und nach DIN 24537 begehbar.

Maßgefertigter Gitterrost des barrierefreien Sobekon-Fassadenanschlusses
Geprüfte Lösung

Für Fertighaus, Massivhaus und öffentliche Bauten

Egal ob Holzständerwerk oder massive Bauweise: Mit Sobekon® bleibt der Sockelbereich dauerhaft belüftet und zugänglich. Schulen, Kitas, Universitäten und Bürogebäude setzen bereits auf das System.

Erstklassige Umsetzung durch das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Ihres Vertrauens – inklusive kostenfreiem, individuellem Verlegeplan.

Förderung

Barrierefreien Umbau fördern lassen

Wer barrierefrei umbaut, kann Zuschüsse nutzen: über die KfW (Altersgerecht Umbauen) und – bei Pflegegrad – über die Pflegekasse (§ 40 SGB XI).

Förderhöhen und Voraussetzungen ändern sich; die KfW-Mittel sind zudem kontingentiert. Wir beraten Sie projektbezogen und liefern die nötigen Unterlagen (Kostenvoranschlag, Verlegeplan).

KfW-Förderung für barrierefreien Umbau – die Förderwege im Überblick

Wir planen mit Ihnen

Senden Sie uns Ihr Vorhaben – wir nennen die passende Lösung und die Unterlagen für Ihren Förderantrag.

FAQ

Häufige Fragen zum barrierefreien Anschluss

Die DIN 18040 fordert schwellenlose Übergänge. Zulässig sind höchstens 2 cm, angestrebt wird die Nullschwelle. Sobekon® ermöglicht den ebenerdigen Fassadenanschluss.

Ja. Der dauerhaft belüftete Sockel erfüllt die DIN 68800-2 (konstruktiver Holzschutz). Auch die Vorgaben vieler Fertighaushersteller lassen sich so einhalten.

Ja – ganz ohne Anfüllen. Der Rost ist abnehmbar, der Sockelbereich bleibt dauerhaft belüftet und zugänglich.

Ja. Belastungsklasse B1, Rutschhemmung R 10–R 12 und verschraubbare Roste. Bereits an Schulen, Kitas, Universitäten und Bürogebäuden verbaut.

Kostenloser Verlegeplan

Wir planen Ihren Anschluss – kostenlos

Senden Sie uns Ihre Maße: Wir planen Ihren barrierefreien Fassadenanschluss, liefern den passenden Verlegeplan kostenlos mit und nennen den Preis – jeder Rost mit Maßen, Ausschnitten und Preis je Position.

Beispiel-Verlegeplan: Roste mit Grundmaßen, Ausschnitten und Preis je Position